AM Sachsen: Danke, Alexander Gauland!

//AM Sachsen: Danke, Alexander Gauland!

AM Sachsen: Danke, Alexander Gauland!

Der „Flügel“ hat sein Jahrestreffen abgehalten und Björn Höcke darauf den “Spaltern” den Krieg erklärt. Aha. Ausgestattet mit Devotionalien aus dem „Flügelshop“, versammelten sich Hunderte, um u.a. Zeuge der Verleihung des „silbernen Flügelabzeichens“ zu werden. All diese sektiererischen Dinge sind der AM fremd. Wir freuen uns, dass Alexander Gauland, der uns nun weiß Gott nicht zuzurechnen ist, in seinem Grußwort sehr deutlich die politischen Defizite dieser Gruppierung auf den Punkt brachte, finden es bezeichnend und beschämend, dass viele während dieser klaren Worte den Saal verließen, und erwarten, dass sie nun auch in Sachsen Berücksichtigung finden. Das ist dringend nötig, um nach der verheerenden Entscheidung von Kamenz am Freitag möglichst alle Direktkandidaten für die bürgerliche Mitte wählbar zu machen! Danke, Alexander Gauland! Hier Auszüge:

„… aus unseren Reihen unbedachte und törichte Äußerungen kommen, mit denen wir den Gegnern und Medien Stoff für ihre Stigmatisierungen und Angstkampagne geben. Wenn das dann von außen skandalisiert und intern – mit Recht – kritisiert wird, kommen leider manchmal Parteifreunde daher und sagen: „Was soll diese Kritik? Herrscht bei uns nicht Meinungsfreiheit, sind wir etwa schon beim Maulkorbzwang angekommen wie die Altparteien?“ Liebe Freunde, so funktioniert Politik nicht. Mut zur Wahrheit, ja, dafür stehen wir. Aber unser Hauptanliegen besteht nicht darin, einen Raum zu schaffen, in dem jeder alles sagen kann, sondern wir sind angetreten, um unser Land wieder in Ordnung zu bringen. Für dieses Ziel kann man sich auch mal auf die Lippe beißen. (…)

Wenn wir nicht lernen, professionell damit um zu gehen, werden wir niemals die bürgerliche Mehrheit für uns gewinnen, die wir brauchen, um das Land zu verändern. Dann werden wir niemals an die Macht gelangen. (..) Die Lage ist zu ernst und wir können keine Zeit mehr vertrödeln, beim Erwachsenwerden. Wir sind eine politische Partei, mit politischen Zielen, keine Spielwiese, bei der man austesten kann, wie weit man gehen kann. Wer in eine Partei geht, der muss auch Partei sein. Partei sein heißt, rote Linien zu ziehen im Dienste des Ganzen. Partei sein heißt Kampfgemeinschaft. (..) Unser Ziel heißt politische Mehrheiten. Die Mehrheit die wir anstreben, ist eine bürgerliche Mehrheit (..) und das sind Menschen, denen Radikalität eher fremd ist. Und diese Menschen müssen wir gewinnen“.

Von |2019-07-06T19:16:16+00:00Juli 6th, 2019|Allgemein|0 Kommentare

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