AM Sachsen: keine Unterwerfung unter das islamische Frauenbild!

//AM Sachsen: keine Unterwerfung unter das islamische Frauenbild!

AM Sachsen: keine Unterwerfung unter das islamische Frauenbild!

Die AM Sachsen hat der Bielefelder Soziologin Barbara Kuchler vorgeworfen, der vorauseilenden Unterwerfung unter das islamische Frauenbild das Wort zu reden. Wer zum Evangelischen Kirchentag ernsthaft behauptet, dass Frauen „angesehen werden und es zu Grabschereien kommt“, weil sie „sich schminkten, die Augenbrauen zupften und enge Kleidung“ tragen, sollte sich fragen, ob er noch in Deutschland oder schon in Islamistan lebt. Waren an den Kölner Übergriffen die Opfer schuld?Und wenn Kuchler dann noch meint, dass die Verantwortung von Übergrifflichkeit „teilweise bei der einzelnen Frau“ läge, befestigt sie damit das erbärmliche Narrativ islamistischer Radikaler. So schrieb die Facebook-Seite „Muslim Stern“ im Dezember 2015 „Generell trägt die Frau aufgrund ihrer Beschaffenheit eine Verantwortung, wenn sie sich aus dem Haus begibt. Man kann nicht vor einem Löwen eine nackte Antilope werfen und erwarten, dass bei dem Löwen sich nichts regt. Es ist erstaunlich, dass im Biologieunterricht so viel über das Paarungs- und Sexualverhalten der Lebewesen unterrichtet wird, aber diese Regeln im Alltag komplett missachtet werden.“ Und drei Jahre später kommt eine deutsche Privatdozentin und unterstreicht diese macho-paternalistische Auffassung! Ja mehr noch: Ihre Schlussfolgerung lautet, dass die Modeindustrie die „Kleidung von Frauen und Männern anzugleichen“ habe. Es brauche entweder „Kartoffelsäcke für alle“ oder enge, körperbetonte Klamotten für alle Geschlechter! Nicht nur, dass sie damit eine entsetzliche Metapher für die Deutsch-Zuschreibung von Migranten bestätigt: Zuletzt hatte im Februar 2018 die indo-niederländische (!) Kulturwissenschaftlerin Noa K. Ha, Leiterin des Zentrums für Integrationsstudien der TU Dresden, in der ZEIT die schon länger hier Lebenden ernsthaft aufgefordert, sich zum Fasching als Kartoffel statt als Indianer zu verkleiden.Nein, damit macht sie sie auch zum Werkzeug rückwärtsgewandter Islamisten. Deutschen Frauen Kleidungsdiktate zu propagieren ist ein Schlag ins Gesicht nicht nur von Frauenrechtlerinnen, sondern setzt sich dem Verdacht eines rückwärtsgewandten Frauenbilds, ja von Religionspolizei aus. Und schlimmer noch: diese Forderung ist dem Kampfbegriff „Modest fashion“ zuzurechen – eine weniger körperbetonte Bekleidung ohne tiefe Ausschnitte oder tiefe Schlitze bei Röcken; eine bescheidene, sittsame, körperumfließende und nicht hautenge Bekleidung, die nicht zuletzt asexuell wirkt.Das ist ein Unding, weil dieser vorauseilende Gehorsam alle Klischees von Islamisierung bestätigt und zugleich das Mode- und damit Selbstbewusstsein deutscher Frauen schwächt. Diese Forderung ist ein weiteres schlimmes Beispiel für die schleichende Gleichmacherei von Geschlechtern und Religionen, die unsere Identität erst verwässern und dann verschwinden lässt. Frauen, wehrt euch! Tragt, was euch gefällt! Und geht gegen solche Unsinnigkeiten auf die Straße! Keine Zensur, nirgends!

Von |2019-06-20T21:27:18+00:00Juni 20th, 2019|Allgemein|0 Kommentare

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