AM Sachsen: Schule bedingt Schulnoten!

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AM Sachsen: Schule bedingt Schulnoten!

Die AM Sachsen hat die Abschaffung der Schulnoten bis Jahrgangsstufe 8 im schwarzgrünen Koalitionsvertrag Hessens als weiteren Auswuchs kuschelpädagogischer Niveaunivellierung verurteilt. Wer Noten abschaffen will, macht aus Leistungsbilanzen geschönte Verbalgutachten a la „er hat sich stets bemüht“. Dieser ideologisch motivierte Vorschlag senkt nicht nur das Leistungsniveau und trägt zur weiteren Verdummung unserer Schüler bei, sondern ist als Versuch sozialistischer Gleichmacherei abzulehnen, der sogar noch die Nivellierungsmaschine DDR überträfe. Es ist hanebüchen zu behaupten, dass Kinder dadurch demotiviert würden und nur besser beurteilt werden wollten, statt sich an den Inhalten zu orientieren. Das Gegenteil ist richtig: Kinder sind stolz auf gute Noten und wären ohne sie demotiviert.

Die Begründung, dass Schulen „pädagogisch neue Wege bei der Erreichung der Bildungsziele“ gehen könnten, ist ebenso erziehungswissenschaftlicher Unsinn wie die Behauptung, dass Bildungsziele „mit einer anderen Pädagogik teilweise besser zu erreichen“ seien, bspw. durch die eigenständige Modifizierung von Lehrplänen und Stundentafeln sowie fächerübergreifenden Unterricht. Das öffnet einer Beliebigkeit Tür und Tor, die mit pädagogischen, zumal vergleichbaren Standards, wie es auch Noten sind, nichts mehr zu tun hat.

Im Wahlkampf 2013, also vor der Bildung der ersten schwarz-grünen Koalition, hatte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) noch geäußert: „Wir wollen und werden nicht zulassen, dass (…) es keine Noten mehr gibt und die Menschen alle in eine Einheitsform gepresst werden. Das ist nicht nur inhuman, das ist auch falsch und wir werden alles tun, unsere Kinder vor dieser Irrfahrt zu bewahren.“ So schnell fällt die sogenannte konservative Partei um und begibt sich auf genau diese grüne Irrfahrt!

Außerdem müssen sich Noten natürlich an Defiziten orientieren, um Entwicklung zu ermöglichen. Aber genau die wird nicht herausgefordert, wenn Schüler nur erfahren sollen, was sie schon können. Eine schlecht benotete Leistung zeigt aber, was noch zu lernen ist. Im Übrigen wären dann auch Gehälter defizitorientiert: ab 5000 EUR/Monat abwärts besagen sie, was der Arbeitnehmer alles nicht kann – aber nichts darüber, was er kann. Oder ist am Gehalt abzulesen, ob ein Arbeitnehmer wertvoll für die Gesellschaft ist? Die AfD bleibt dabei: Schule bedingt Schulnoten!

Von |2019-01-31T15:45:49+00:00Januar 31st, 2019|Allgemein|0 Kommentare

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