AM Sachsen: SPD-Thierse entpuppt sich mehr und mehr als Wendehals!

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AM Sachsen: SPD-Thierse entpuppt sich mehr und mehr als Wendehals!

 

Die AM Sachsen hat Ex-Bundestagspräsident Wolfgang Thierse (SPD) ideologische Worthülsen aus reinem Machtkalkül vorgeworfen. Er entpuppt sich immer mehr als ein Vertreter jener Spezies von Wendegewinnern, die andere als „Wendehälse“ beschimpften, aber in Wirklichkeit selbst welche sind. Anders sind seine Zumutungen heute im Tagesspiegel nicht zu verstehen.

Mit seinem Eingeständnis, dass man sich bei Ostdeutschen als Gedemütigte und zweitklassige Einheitsverlierer nicht entschuldigen solle, weil man sie dann tatsächlich zu Gedemütigten und Zweitklassigen mache, gibt er nicht nur die Existenz von Demütigung zu, die die Geschichte der Einheit als Erfolgsgeschichte in Frage stellt. Er führt damit seine Äußerungen in der Super-Illu vor zwei Wochen ad absurdum, wo er eine „Niederlagenverträglichkeit“ einforderte.

Das ist eine Verhöhnung jener, die seit 1990 hier geblieben sind und sich ohne Aussicht auf angemessene Würdigung ihrer Leistungen abschuften, und zeigt die Abgehobenheit einer auch parteigeprägten Funktionselite, die nicht mehr ansatzweise jene versteht, die sie zu vertreten vorgibt. Wer hat davon gesprochen, sich bei den Eliten der DDR zu entschuldigen?

Vielmehr zeugt die Unterstellung vom pseudodemokratischen Denken Thierses, wonach „die Menschen“ 1990 mit großer Mehrheit „so schnell wie möglich unter das westdeutsche Dach Helmut Kohls“ gewollt hätten. Nein, es waren gerade 40,8 % CDU-Wähler. Selbst mit wohlwollendem Einbezug von DSU und BFD kann man von gerade mal 52 % sprechen! Die AfD sagt von Anbeginn, dass die Bürger der DDR mit dem Beitritt etwas bekamen, was sie so nie wollten. Dann auch noch blindes AfD-Bashing wie heute in der “Freien Presse” zu betreiben und der Partei Wählertäuschung mit Parolen vorzuwerfen, ohne ansatzweise auf die Programmatik einzugehen, ist unsägliche Propaganda, die von der Angst vor Marginalisierung zeugt.

Thierse hätte mit seiner Partei und in seinen Funktionen die Chance gehabt, tatsächlich Erfolgsgeschichte zu schreiben. Er hat das Gegenteil unterstützt. Davon heute mit unerträglichen Worthülsen abzulenken und überdies eine „intensive Auseinandersetzung mit den Rechtspopulisten“ anzumahnen ist geschichtsvergessen und sabotiert die Lösung der eigentlichen Probleme des Landes. In Hessen wird seine Partei die nächste Quittung dafür bekommen!

Von |2018-10-23T21:22:02+00:00Oktober 23rd, 2018|Allgemein|0 Kommentare

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